Samstag, 25. Oktober 2014

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2010: Das Jahr der leckenden Wikis

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Wie fest stehen die USA im Kreuzfeuer? (Bild:dailygalaxy.com)WikiLeaks ist eines der Schlagworte des Jahres 2010. Der Rummel wird immer grösser und der Informationsfluss sprengt langsam die Grenzen. Sogar ein simples Online-Game, indem man selbst Julian Assange spielen kann, erreicht nach wenigen Tagen Millionen von Menschen. Gleichzeitig rüsten sich gewisse Kreise schon für einen „Cyber-War“.

 Über eine Million Leute haben schon im Internet mit Julian Assange: „Klau die Daten von Obama“ gespielt. Dies nach nur weniger Tagen. Der Entwickler selbst, Sebastiaan Moeys meint: „Wir wussten, dass es sich um ein aktuelles Thema handelt, aber haben nicht erwartet, dass sich so viele Menschen für ein relativ einfaches Spiel interessieren". In dem Spiel ist es die Aufgabe des Spielers, Daten vom Laptop Barack Obamas zu klauen, während dieser ein Schläfchen hält und ab und an aufwacht. Misslingt die Mission, steht in der Zeitung, dass man im Oval Office mit sexuellen Handlungen erwischt wurde. Schafft man es die Daten auf den USB-Stick zu laden, ohne dass es der Präsident merkt, dann wird man als Anonymer Hacker in der Zeitung gefeiert.

Diese und Tatsachen wie, dass hunderte und tausende von Leuten auf die Strasse gehen und mit Julian Assange sympathisieren, zeigt, dass der Zwiespalt auf der Welt gross geworden. Aber vor allem zeigt es, dass das Internet mächtig geworden ist.

Obwohl Julian Assange von vielen unterstützt wurde, schaffte er es in der Liste des Time-Magazin nicht auf den 1. Platz als Mann des Jahres. Diesen Platz bekam Mark Zuckerberg, ebenfalls ein Internet-Mogul, nämlich der Gründer von Facebook. Assange bekam anscheinend nur am 3. meisten Stimmen.

Der amerikanischen Regierung, welche am meisten unter den WikiLeaks-Veröffentlichungen zu „leiden“ haben, rüstet aber schon mal auf, damit man in Zukunft besser geschützt ist im potenziellen „Cyber-War“.
Laut Zeit Online rekrutiert Amerika mit dem direkten Befehl von Präsident Barack Obama zusätzliche Hacker für die neu erschaffende US Cyber Command. Sie wollen sich damit vor allem gegen sogenannte „Cyber-Waffen“ wie z.B. das von ihnen selbst entwickelte Stuxnet, ein Cybervirus, der ursprünglich dazu entwickelt wurde iranische Atomlager lahmzulegen, schützen.

Richard Clarke, Cyberberater der ehemaligen Präsidenten Clinton und Bush junior, sprach sogar schon von einem vorbereiteten Gesetzesentwurf, der mit militärischer „Cyber-Powet“ Teile des Internets ausschalten kann, falls solche Waffen wie Stuxnet gegen die USA gerichtet werden würden.
 


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