Montag, 18. Dezember 2017

Letztes Update 22.03.2016 22:37

You are here: Hintergründe Luzern lu-wahlen.ch: Dubiose Plattform manövriert sich immer mehr ins Abseits

lu-wahlen.ch: Dubiose Plattform manövriert sich immer mehr ins Abseits

E-Mail Drucken PDF
Eine offensichtlich sympathische Erscheinung: Herbert Fischer, lu-wahlen.ch...Haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, schon mal von einem gewissen Herbert Fischer, umstrittener Allein-Redaktor des Internetmediums lu-wahlen.ch, gehört? Hätte diese vor sich hin darbende und bedeutungslose Plattform irgendeine politische Relevanz - kritische Geister hätten ihren Protest über die stetige Missachtung journalistischer Grundsätze und die vielen unqualifiziert-despektierlichen Ergüsse längst zum Ausdruck gebracht. Statt dessen blieb lu-wahlen bis anhin, was es wirklich ist: Ein niveauloses Agitationsfeld zur Hetze gegen Andersdenkende.
 
So weit, so uninteressant. Da wirft es ausser im Umfeld des Hetzjournalisten Fischer auch keine Wellen, wenn dieser kürzlich erneut einem SVP-Politiker massiv an den Karren gefahren ist. Sein neustes Opfer: Peter With, erfolgreicher Präsident der SVP Stadt Luzern und Grossstadtrat. With ist es seit seiner Amtsübernahme im Jahr 2012 vielfach gelungen, Allianzen mit den anderen bürgerlichen Parteien zu schmieden, gemeinsame Abstimmungskämpfe zu führen und brennende Themen für die SVP zu besetzen - gegen die Herbert Fischer jeweils lauthals anschrieb. Fischers unreflektierten Elaborate über die Neue Luzerner Zeitung, bürgerliche Parteien und nicht genehme SVP-Politiker: Hasserfüllt, frustgetrieben, unprofessionell.
 
Peter With (Bild: ZVG)Peter Withs erfolgreiche Art zu politisieren, die den Puls der Stadtluzerner Politik trifft, ist Herbert Fischer offensichtlich ein Dorn im Auge. Wie immer, wenn ein SVP-ler gut unterwegs ist, verspürt er den neidvollen Drang, auf diesen einzudreschen - unfaire Mittel gehören dabei ausdrücklich zum Spiel. So forderte Fischer jüngst in gewohnt primitiver Manier ein Strafverfahren gegen Peter With. Die Grundlage: Eine Aussage Withs zur Zwischennutzungs-Initiative der Juso in einem Interview, mit welcher er angeblich das Amtsgeheimnis verletzt haben soll. Der Vorwurf ist happig – und auch dieses Mal wieder ohne Grundlage. Denn With bezog sich bei seiner Aussage auf einen Satz, der im Protokoll des Grossen Stadtrats vermerkt ist – für alle Interessierten öffentlich herunterzuladen auf http://www.stadtluzern.ch/de/politik/ggr/polgeschaefte/?action=showinfo&info_id=s427. Kein Wunder, dass die Staatsanwaltschaft angesichts dieser hochnotpeinlichen Anschuldigung von Herbert Fischer nur genervt war. Dass dieser die öffentlichen Fakten offensichtlich nicht selbst in Erfahrung bringen konnte (oder wollte?), lässt tief blicken. Ob dies wohl ein Hinweis auf die bei Fischer sicher zweifellos vorhandenen journalistischen Qualitäten sind? Ganz abgesehen davon, hätte er Peter With fairerweise auch direkt um eine Stellungnahme bitten können, wie dies seriöse Journalisten in der Regel tun...
 
Solche unlautere, persönliche Angriffe sind die tägliche Nahrung, von der lu-wahlen.ch zehrt. Was aufgrund der wenigen Leser, des mageren Inhalts, der fehlenden Seriosität und der offensichtlichen Unglaubwürdigkeit zum Glück nur ein zahlenmässig äusserst beschränktes Publikum erreicht - und wie gesagt keine weitere Beachtung verdient hätte. Brisant dabei ist nur folgendes: Seit vielen Monaten sind die Luzerner Stadtratsmitglieder Adrian Borgula, Manuela Jost, Stefan Roth und Martin Merki auf der Frontseite von lu-wahlen.ch als Werbeträger aufgeführt.
 
Dabei wird erwähnt, dass diese "lu-wahlen.ch finanziell und inhaltlich massgeblich unterstützen" (siehe Printscreen unten). Zudem werden den Stadträten nebst eines Portraitfotos persönliche Aussagen zugeschoben, wie gut die Plattform doch angeblich "für das ganze Meinungsspektrum" (!) sei. Wie bitte? Vom Volk gewählte Exekutivmitglieder werben für eine dubiose Plattform, die jeglichen Anstand und ausgeglichene Berichterstattung vermissen lässt? Wissen die Stadträte überhaupt, wer sie da für seine fragwürdigen Interessen vor den Karren spannt?
 
Von lu-wahlen.ch vor den Karren gespannt? Die Luzerner Stadträte Borgula, Jost, Merki und Roth.
 
Für die SVP-Fraktion des Grossen Stadtrates von Luzern wäre es unverständlich, wenn Herbert Fischers Treiben von hohen politischen Stellen toleriert würde. So reichte sie am 30. Mai eine dringliche Interpellation ein, in der sie vom Luzerner Stadtrat folgende brisanten Fragen beantwortet haben möchte:
  1. Auf welche Art unterstützen die erwähnten Stadträte die privatrechtlich organisierte Webseite massgeblich? Von den Stadträten selbst geschriebene Texte sind nämlich kaum vorhanden.
  2. Wurde der Stadtrat von lu-wahlen.ch informell oder offiziell um finanzielle Unterstützung gebeten und wie lautete die allfällige Antwort?
  3. Wie steht der Stadtrat dazu, dass er eine Plattform bewirbt, auf welcher sich verschiedene Personen zum Teil äusserst abschätzig und diffamierend über diverse Grossstadträte, Stadträte, Kantonsräte und andere politische Exponenten äussern?
  4. In mehreren Fällen ist festzustellen, dass lu-wahlen.ch an elementaren Rechten und Pflichten journalistischer Arbeitsweise ritzt. So veröffentlichte die Plattform einen anonymen Leserbrief, der die Junge SVP aufs heftigste verleumdete, dessen Inhalt gemäss vielen Zeugenaussagen nachweislich frei erfunden ist und ein Strafverfahren gegen Herbert Fischer zur Folge hatte (http://www.lu-wahlen.ch/leserbriefe/anonymer-autor/news/2011/03/30/378-neonazi-auftritt-im-luzerner-ruetli/). Indem mehrere Stadträte auf lu-wahlen.ch als Unterstützer aufgeführt sind, wird suggeriert, dass verleumderische Artikel einen "offiziellen Anstrich" erhalten. Wie steht der Stadtrat dazu? Distanziert er sich von diesen oder ähnlichen anonymen und nicht belegten Vorwürfen und Beleidigungen?
  5. Angeblich ist der Linksaussen-Blogger Herbert Fischer für lu-wahlen.ch verantwortlich. Auf der Webseite ist aber nirgends eine Kontaktadresse zu finden, lediglich Email-Adressen sind vermerkt, deren Empfänger aber anonym sind. Kennt der Stadtrat den (oder die?) Urheber der Webseite persönlich? In welcher Beziehung steht er zu diesem (oder diesen)?
  6. Werden die Stadträte auch weiterhin für lu-wahlen.ch oder andere ähnliche Organisationen werben?
  7. Gibt es Vorschriften, wofür ein Stadtrat als Amtsträger und gewählter Repräsentant der gesamten Bevölkerung Werbung machen darf? Falls nicht, wird der Erlass eines Reglements oder Richtlinien angesichts der angesprochenen Situation geprüft?
Wie wird sich der Stadtrat zur Causa äussern? Herbert Fischer hat sich jedenfalls in einer geharnischten Reaktion bereits zum SVP-Vorstoss geäussert. In einem wutdurchtränkten Elaborat bewarf er den SVP-Präsidenten Peter With erneut mit Jauche. Zeugt dieser Stil von der Souveränität eines professionellen Journalisten, der den Vorstoss mit Gelassenheit zur Kenntnis nimmt? Urteilen Sie selbst!
 
Wir bleiben für Sie dran!

Alles für d’Füchs – Einweihung des ersten Wildwechsels der Stadt Luzern

Alles für d’Füchs – Einweihung des ersten Wildwechsels der Stadt Luzern

Am Samstag, 7. Dezember 2013, weihte der Verein Kulturschaffende Littau beim Bodenhof 4 im Ortsteil Littau den „ersten Wildwechsel der Stadt Luzern“ ein. Dabei wurde symbolisch die fü...
Weiterlesen...
Neues Album von Kilez More: Rapvolution

Neues Album von Kilez More: Rapvolution

Das lange Warten hat bald ein Ende: Am Freitag, 28. Juni 2013, erblickt das neue Album des Österreichischen Info-Rappers Kilez More das Licht der Welt. „Rapvolution“ soll die Menschen zum Mi... Weiterlesen...


Jolla, das mobile Betriebssystem um der NSA zu entgehen?

Jolla, das mobile Betriebssystem um der NSA zu entgehen?

Seitdem bekannt ist, dass die NSA mehr oder weniger den kompletten Datenverkehr jedes einzelnen Bürgers überwachen kann, wurden auf den verschiedensten Ebenen Massnahmen und Möglichkeiten entwickelt, ...

Weiterlesen...
Threema wird nicht OpenSource

Threema wird nicht OpenSource

Der Artikel „Schluss mit Mythen rund um Threema“ hat ein unerwartet grosses Echo hervorgerufen. So wurden im Anschluss an diesen Artikel auf unterschiedlichsten Kanälen kontroverse Diskussionen geführ...

Weiterlesen...
powered by withweb