Nachdem sie auf ihrer eigenen Homepage die Aktion „Gedenkmarsch für Freiheit statt Spekulation“ verurteilten, weil sie dahinter „Neonazis“ vermuteten, ruft eine antifaschistische Gruppierung nun kurzerhand selbst auf, am Freitag dem 11.11.11 in Zug zu erscheinen.
Anfangs dieser Woche veröffentlichte die Antifa Bern einen wutdurchtränkten Artikel, welcher die Aktion „Gedenkmarsch für Freiheit statt Spekulation“ anprangert. Laut der Verschwörungstheorie der Antifa stecken hinter dem Trauermarsch „rechtsextreme“ oder gar „rassistische“ Kreise. Nun macht die Gruppe „Lagota“ für einen Aufmarsch nach Zug mobil. Die Facebook-Veranstaltung „Wir lassen uns nicht instrumentalisieren! (11.11.11 Zug)“ ruft dazu auf, „mit Transpis und allem, was Krach macht“ am Freitag um 20.00 Uhr vor dem UBS-Sitz in Zug zu erscheinen. Laut eigener Aussage wollen sie nicht zulassen, „dass Rechtsextremisten als Trittbrettfahrer einsteigen.“
In einer E-Mail äussert sich „Occupy Zentralschweiz“ folgendermassen zu dem Aufruf:
„Wir von der Idee Occupy Zentralschweiz haben diesen Aufruf mit Trauer zur Kenntnis genommen. Es ist schade zuzusehen, wie eine künstliche Kluft in dieser Aktion bereits zustande kommt, bevor sie überhaupt statt gefunden hat. Wir haben uns auch bereits bemüht mit den Leuten per E-Mail Kontakt aufzunehmen, die davon überzeugt sind, dass rechtsradikale Kreise dahinter stecken. Bis jetzt leider ohne Resonanz. Wer sich selbst ein Bild über die Idee Occupy Zentralschweiz machen will, kann dies auf der Facebook-Seite Occupy Zentralschweiz unter Info / Über Mich / tun.“
Gewisse Kreise scheinen sich dazu ermutigt zu fühlen, mit Anti-Rechts-Transparenten und Trillerpfeifen zu einem Trauermarsch für Spekulationsopfer zu erscheinen, obwohl die Beweise für einen vermeidlichen „Neonazi-Aufmarsch“ fehlen. Es bleibt zu hoffen, dass sich keine gewaltbereiten Gruppierungen von rechts oder links am Freitag in Zug versammeln. Dies würde der ganzen friedlichen Occupy-Bewegung schaden.















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