Zuerst halten wir fest, dass Info8.ch eine Plattform ist, die sich nicht in das überalterte Links/Rechts-Schema einengen lässt. Wir lassen uns nicht schubladisieren, schliesslich ist das für jeden konstruktiven Dialog hinderlich. Natürlich ist uns bewusst, dass Anian Liebrand als Redaktor und Mitbegründer von Info8.ch der ganzen Internet-Plattform ein gewisses politisches Gesicht gibt. Info8.ch darf für sich dabei in Anspruch nehmen, diesen Fakt immer transparent kommuniziert und bis heute jeden parteipolitischen Anstrich vermieden zu haben.
Im Artikel der Antifa Bern behaupten die anonymen Autoren, dass zwei Redaktoren von Info8.ch (namentlich Anian Liebrand und Christian Huber) angeblich ein rassistisches oder fremdenfeindliches Weltbild vertreten würden. Das macht nur schon deshalb keinen Sinn, wenn man sich das Impressum von Info8.ch ansieht. Sie wären wohl die weltweit ersten Rassisten, die einen Dunkelhäutigen wie Elia Saeed freiwillig als Chefredaktor akzeptierten…
Der Antifa-Artikel ist auch in den weiteren Punkten völlig irreführend. Christian Huber ist nämlich nicht Mitglied der PNOS. Er betreute nur vor Jahren deren Internetseite. Ist dies ein Grund, eine Person für immer zu brandmarken? Es urteile jeder selbst. Jedenfalls hat Christian Huber mit der Zuger Occupy-Aktion rein gar nichts zu tun und wird wegen anderer Verpflichtungen mit aller höchster Wahrscheinlichkeit nicht einmal über den Gedenkmarsch berichten können. Anian Liebrand distanzierte sich schon vor der Antifa-Publikation von diesem Event.
Dazu kommt, dass die Aussage „Info8.ch veröffentlicht regelmässig Artikel über die PNOS“ schlicht nicht der Wahrheit entspricht. Von insgesamt über 1‘420 Info8-Artikeln existieren lediglich deren vier mit direktem Bezug zur PNOS. Allesamt waren sie vor über einem Jahr, also in der Anfangsphase von Info8, geschrieben worden. Wer in über 15 Monaten, also über 450 Tagen, gerade mal vier Artikel zu einem Thema veröffentlicht, tut dies bestimmt nicht regelmässig. Dazu kommt, dass die Berichterstattung über Parteien bei Info8.ch in den vergangenen Monaten generell abgebaut wurde.
In diesem Zuge bieten wir den versierten Schreibern unter den Antifas freundlich an, uns ihre Beiträge zuzusenden. Wir berücksichtigen gerne auch Informationen aus deren Umfeld, was übrigens schon in der Vergangenheit vorgekommen ist, wovon die Artikel über die Reitschule und weitere Veranstaltungen zeugen. Für die Antifa gilt jedoch wie für alle anderen: Wir tolerieren keinen Rassismus, keine Beleidigungen, Hetze oder Hasstiraden.
Info8.ch ist ein parteiunabhängiges Medium und verurteilt unbegründete Diffamierungs-Kampagnen wie die der Antifa, weil sie primär Hass und Angst schüren statt Probleme direkt zu lösen. Die Antifa beabsichtigt offenbar, den Ruf unserer Internet-Plattform zu beschädigen – aus welchen Gründen auch immer. Die Redaktion von Info8.ch bedauert diese Kampagne sehr, ist aber gleichzeitig zuversichtlich, dass sich alle Vorwürfe bald wieder verflüchtigen werden.
Die Redaktion hofft, dass die Aktivitäten der Occupy-Bewegung weiterhin friedlich ablaufen. Wer am 11.11.11 in Zug eine Horde „Neonazis“ erwartet, wird allerdings enttäuscht werden. Zudem bitten wir jeden Kritiker und jede Kritikerin höflich, sich in Zukunft ein eigenes Bild über Info8.ch zu machen, bevor Unwahrheiten verbreitet werden. Lassen wir Inhalte und journalistische Leistungen statt Vorurteile sprechen!
Info8.ch wird sich ab sofort wieder dem redaktionellen Tagesgeschäft widmen und freut sich, weiter auf eine wachsende, kritische Leserschaft zählen zu dürfen. Wir möchten es auch nicht unterlassen, uns für die vielen Solidaritätsbekundungen seitens unserer Leser zu bedanken. Diese Rückendeckung hat uns sehr geholfen.
Wir werden also weiterhin dran bleiben und haben schon einige interessante Projekte in der Pipeline. Seid gespannt!
Mit investigativen Grüssen
Ihre Redaktion
Post Skriptum: Der Inhalt dieser Stellungnahme wurde vor Tagen an die Antifa Bern geschickt. Bedauerlicherweise ist eine Antwort bis heute ausgeblieben.















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