Die massenmediale Sintflut an Informationen drängt viele Menschen dazu, die systematisch vor gepresste Version der flächendeckenden Publikationen zu konsumieren und schlussendlich als absolutistische Wahrheit zu glauben. Mit möglichst hoher Quantität wird versucht, die Mängel der inhaltlichen Qualität zu überdecken. (zu) Viele Informationen, welche die breite Masse erreichen, kommen heute aus derselben Quelle. Die Massenmedien weisen viele Symptome einer Gleichschaltung auf. Vor allem beim Blick auf die nationale und schlussendlich globale Politikbühne wird der Aspekt der sogenannten „pyromanischen Feuerwehr“ überhaupt nicht erwogen. Nämlich, dass Interessensgruppen Probleme erschaffen, welche sie dann selbst „lösen“.
Die Waffenindustrie wird immer Interesse an Krieg haben. Die Pharmaindustrie wird immer Interesse an Krankheit haben. Die Banken werden immer ein Interesse an Schulden haben, solange es nicht ihre eigenen sind usw. Das Traurigste aber ist, dass solche Interessensgruppen häufig gleichzeitig die „Räubertreppe“ für hoch dekorierte politische Ämter bilden. Somit entsteht eine Abhängigkeit der Politiker, welche in der Gunst eines solchen Einflusses stehen. Dieser Fluss bahnt den Weg in die eine Richtung. In die Illusion genannt Geld. Darf man den Damen und Herren, welche versuchen die Konflikte der heutigen Zeit zu bekämpfen, überhaupt böse sein? Die perfekte Pille oder Injektion kann alle körperlichen Leiden der Zeit in Nichts auflösen. Die perfekte Waffe in der richtigen Hand wird alle Kriege beenden. Und der perfekte Staat wird alle Schulden der reuelosen Banken auf die Bevölkerung überwälzen. Damit können diese überdimensionierten Kreditgeber weiter Geld in ein System pumpen, welches nach der perfekten Pille, Spritze, Waffe und Investmentmöglichkeit sucht. Die heutigen globalen Rädelsführer wollen daher doch nur das Beste für die Menschen. Dass sie dabei die Vorteile der Macht durch das Geld geniessen ist deshalb doch verkraftbar. Oder etwa nicht?
Das Interesse der Massenmedien deckt sich mittlerweile schon sehr beängstigend stark mit den Interessen der Grosskonzerne, da diese auch meist die Haupt-Einnahmequelle stellen. Daher kann kaum davon ausgegangen werden, dass die gedruckte und im Fernsehen verbreitete Wahrheit besonders nahe an der Realität liegt. Sollten Medien aber nicht dazu dienen, den Ursprung von Leid aufzudecken und einen Beitrag für die Lösung zu leisten? Stattdessen lassen die meisten Medienhäuser ihre Berichterstattung um die Symptom-Erscheinungen von Leiden kreisen und ignorieren die Ursprünge auf überhebliche Art und Weise. Gleichzeitig werden undurchsichtige Lösungsvorschläge der Machthaber praktisch vorbehaltlos durchgewunken. Der Vorteil ist, dass dieses Machtkonstrukt kompakt ist. Die Vielzahl der Menschen, welche von der heutigen Politik benachteiligt ist, steht in keinem Verhältnis zu der Minderheit, die vom System profitiert. Gerade im übergrossen Schatten der wenigen Profiteure kann die breite Masse bessere Alternativen generieren, welche mehr Leuten Nutzen bringt.
Samstag, 19. Mai 2012
Letztes Update 12.05.2012 11:25
Topnews:
















.png)