Die Stadt kennt bereits die Preisverleihung der Goldenen Rose für die Sparte Comedy. Jedoch wurden dieses Jahr keine Mühen gescheut, um eine breit gefächerte Auswahl für ein mehrtägiges Programm zu bieten. Von insgesamt 140 Filmen waren 38 in sechs Kategorien in der Preisverleihung und konnten am Sonntag bei einer Gala ausgezeichnet werden. Im vielfältigen Programm fanden sich viele Kurzfilme und einige Schweizer- oder sogar Europa-Premieren. Die Filme wurden vom Donnerstag bis Samstag an vier Orten dem Publikum vorgeführt, welches dann am Sonntag über die Preisvergabe entscheiden durfte. Die Lokalitäten liessen kaum etwas zu wünschen übrig, waren es doch schliesslich die vier grossen Luzerner Hotels Palace, Art Deco Montana, Casineum (Casino) und Schweizerhof.
Quantität vs. Qualität
Die Schauspieler Michael Clarke Duncan (Green Mile) und Morgan Simpson zeigen zu einprägsamer Country-Musik ihr ganzes Können. Trotzdem wurde dieser Film am Freitagabend nur von knapp fünf bis zehn Leuten besucht. Beliebter waren daher auch die Kurz-Film-Vorführungen, welche jeweils von einem längeren Film abgerundet wurden. Dort sammelten sich meist mehr Film-Begeisterte.
Grosse Fülle mit Tiefgang
Der Grund für die häufig leeren Kino-Säle war wohl hauptsächlich das Wetter und die enorme Auswahl. Es war schlicht unmöglich jeden Film anzusehen. Viele Filme hatten auch einen moralischen Unterton und verbreiteten klare Aussagen. So wurde in „Quick Fix“ das Leiden eines jungen Fastfood-Restaurant Geschäftsführers gezeigt, welcher nicht nur mit seinen komplizierten Angestellten zurecht kommen muss, sondern sich auch mit seinen Kunden zu arrangieren hat. Ein lustiger Kurzfilm mit diversen Stellen zum Schmunzeln. Generell wurde auf den Humor am LiFF besonders geachtet. Dabei gab es auch viele Dramen und Filme zum Nachdenken. Im Detail wurden die Filme in den Kategorien: Animation, Dokumentation, Horror, Sciencefiction, Schweizer Film, Kurzfilm und Spielfilm gezeigt.

Luzerns erste Kinematik-Schritte














.png)