Donnerstag, 21. September 2017

Letztes Update 22.03.2016 22:37

RSS
You are here: onLINE Internet + Technik Datensicherheit - so schützen Sie sich!

Datensicherheit - so schützen Sie sich!

E-Mail Drucken PDF
Bild: Printscreen Euronews auf Youtube.comDer PRISM-Überwachungsskandal, aufgedeckt vom Ex-Agenten Edward Snowden erschütterte die westlichen Gesellschaften. Wer noch vor wenigen Monaten warnte, zu wichtigen Anlässen nicht mit dem Handy zu telefonieren, weil man wahrscheinlich abgehört werde, wurde gemeinhin als paranoid oder unter Verfolgungswahn leidend bezeichnet. Spätestens seit Snowdens Enthüllungen dürfte mittlerweile jedem klar sein, wie fatal gefährdet die Datensicherheit in unserem Zeitalter der Vernetzung ist. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Datensicherheit effizient erhöhen können!
 
Datensicherheit im privaten Netzwerk - schützen Sie sich!
 
Anlässlich des Info8.ch-Kongresses "Datensicherheit im Internetzeitalter" vom 10. August 2012 präsentierte Info8.ch-Redaktor Christian Huber den Teilnehmern praktische Tipps und Tricks, die im persönlichen Alltag helfen, die Sicherheit bei der Computernutzung markant zu verbessern. Aufgrund der zunehmenden Aktualität dieser Frage, haben wir uns entschieden, die Präsentation unseren Lesern zur Verfügung zu stellen. Weiterverbreitung mit Quellenangabe ist ausdrücklich erwünscht!
 
 
Experte: Schweiz hört alle Auslandsgespräche ab!
 
"20 Minuten" führte kürzlich ein bemerkenswertes Interview mit einem Experten durch, der in den USA gelebt und für Zulieferfirmen der US-Armee gearbeitet hatte. Weil er heute für die IT-Sicherheit einer grossen Schweizer Bank verantwortlich ist, wollte er anonym bleiben. Was dieser Experte sagt, hat es in sich und rüttelt auf. Wir veröffentlichen fortfolgend Auszüge dieses wahrlich brisanten Interviews:
 

20 Minuten: Werden hierzulande Telefone abgehört?
Experte: Ja, auch die Schweiz hört alle Auslandsgespräche ab. Man darf sich das aber nicht so vorstellen, dass ein Mensch in einem Raum sitzt und lauscht wie bei «Das Leben der Anderen». Das läuft vollautomatisch: Programme reagieren auf Codewörter oder Personen, die bestimmte Kriterien erfüllen.
 
Woher kommt die Technik?
In den 90ern gab es ein US-Forschungsprogramm, das später im «Information Awareness Office» mündete. Nachdem einige Bürgerrechtsbewegungen protestiert hatten, hat der Senat das Programm angeblich eingestellt, doch es ging weiter. Die Idee dahinter ist nicht nur, Telefongespräche, Mails oder Standorte zu prüfen, sondern auch Personenerkennung und die Erstellung von Profilen.
 
Was für Profile sind das?
Wenn Sie etwa Ferien in einem islamischen Land buchen, bekommen Sie Punkte. Je mehr Punkte, desto auffälliger sind sie. Automatisierte Übersetzungsprogramme greifen auch Informationen aus anderen Sprachen ab. Ich denke, heute ist das sehr ausgereift.
 
Wie funktioniert das technisch?
Die Schweiz verfolgt den Ansatz, wie die meisten europäischen Staaten: Sie lagern das Problem aus und überlassen es den Telekommunikationsprovidern. Die müssen die entsprechenden Schnittstellen bereitstellen. Bei dieser Vorratsdatenspeicherung wird nicht der Inhalt des Gesprächs aufgezeichnet, sondern nur, wer wann mit wem telefoniert hat. Bei Mobiltelefonen wird auch der Standort ermittelt. Aus den Daten ergeben sich Profile, die ohne richterlichen Beschluss abgefragt werden können, wenn es sich um Gespräche ins Ausland handelt. In der heutigen vernetzten Welt ist das ein Riesenproblem.
 

Bild: julia-seeliger.de

Der Schweizer Datenschutzbeauftragte sagt, er führe wichtige Telefonate nur noch über das Festnetz.
Festnetz in dem Sinne gibt es seit ein paar Jahren nicht mehr. Heute ist es eine IP-basierte Kommunikation, die auch über das Internet läuft. Nur die letzen 100 Meter sind noch Kupferkabel. Inwieweit eine NSA solche Inlandsgespräche abhören kann, entzieht sich aber meiner Kenntnis.
 
Kann sich der Normalbürger gegen Spionage wehren?
Am Telefon muss er aufpassen, was er sagt. Dateien wie etwa Fotos oder Dokumente kann man verschlüsseln, bevor man sie in der Cloud ablegt. Aber wenn ich ein Geheimdienst wäre, wären verschlüsselte Daten ein Kriterium, das mich erst Recht neugierig machen würde. Der User bekommt dann ein paar Punkte mehr. Ansonsten könnte man hoffen, dass man als kleiner Fisch sozusagen unter dem Radar bleibt.
 
Ausser locker bleiben gibt es keine Lösung?
Die einzige Lösung wäre eine politische, aber es ist den Leuten relativ egal. Man sieht es beim Thema Vorratsdatenspeicherung: Die Leute interessieren sich mehr dafür, dass ihre Filmdownloads legal bleiben, als für ihre Kontodaten. Die EU hat den USA im Swift-Abkommen erlaubt, alle internationalen Überweisungen einzusehen. Auch die Schweiz ist daran angeschlossen.
 
Das bahnbrechende Interview mit Edward Snowden:
 

Alles für d’Füchs – Einweihung des ersten Wildwechsels der Stadt Luzern

Alles für d’Füchs – Einweihung des ersten Wildwechsels der Stadt Luzern

Am Samstag, 7. Dezember 2013, weihte der Verein Kulturschaffende Littau beim Bodenhof 4 im Ortsteil Littau den „ersten Wildwechsel der Stadt Luzern“ ein. Dabei wurde symbolisch die fü...
Weiterlesen...
Neues Album von Kilez More: Rapvolution

Neues Album von Kilez More: Rapvolution

Das lange Warten hat bald ein Ende: Am Freitag, 28. Juni 2013, erblickt das neue Album des Österreichischen Info-Rappers Kilez More das Licht der Welt. „Rapvolution“ soll die Menschen zum Mi... Weiterlesen...


Jolla, das mobile Betriebssystem um der NSA zu entgehen?

Jolla, das mobile Betriebssystem um der NSA zu entgehen?

Seitdem bekannt ist, dass die NSA mehr oder weniger den kompletten Datenverkehr jedes einzelnen Bürgers überwachen kann, wurden auf den verschiedensten Ebenen Massnahmen und Möglichkeiten entwickelt, ...

Weiterlesen...
Threema wird nicht OpenSource

Threema wird nicht OpenSource

Der Artikel „Schluss mit Mythen rund um Threema“ hat ein unerwartet grosses Echo hervorgerufen. So wurden im Anschluss an diesen Artikel auf unterschiedlichsten Kanälen kontroverse Diskussionen geführ...

Weiterlesen...
powered by withweb