Im Gegensatz zu den vorherigen Versionen, bei welchen Opera jeweils grossen Wert auf eine Verbesserung bei der Geschwindigkeit gelegt hatte, wurden beim neuesten Werk vor allem Elemente der Benutzeroberfläche optimiert. So ist es beispielsweise heute möglich, dass die Tabs per Mausklick gestapelt werden können. Opera integrierte ausserdem eine lang erwartete Schnittstelle, welche es nun ermöglicht, dass für den Browser Plug-Ins programmiert werden können. Neben all diesen praktischen Änderungen, hat Opera auch Anpassungen vorgenommen, bei welchen der Sinn und Zweck nicht sofort ersichtlich ist. So wird im Adressfeld die URL abgeschnitten, damit dem Anwender einfacher ersichtlich ist, auf welcher Webseite er sich momentan gerade befindet. Dieses Feature wird jedoch gerade bei Webmastern nicht auf Gegenliebe stossen. Es kann davon ausgegangen werden, dass Opera diese Änderung in der nächsten Version wieder rückgängig machen wird.
Auch bei den anderen Browserherstellern herrscht momentan so etwas wie Aufbruchsstimmung. So hat Microsoft bereits die zweite Betaversion des Internet Explorers 9 publiziert. Microsoft versucht vor allem mit Geschwindigkeitsverbesserungen bei der Javascript Engine zu punkten. Ausserdem soll die lang erwartete Version des Browsers HTML5 vollständig unterstützen. Die Veröffentlichung der finalen Version wurde jedoch bereits zwei Mal verschoben – es ist also noch nicht mit einem baldigen Erscheinen zu rechnen. Auch die endgültige Version des Firefox lässt noch auf sich warten. Wie bei Microsoft haben die Hersteller auch hier mit Verspätungen im Terminplan zu kämpfen.
Eins ist jedoch trotz der Verspätungen sicher: es bleibt spannend im Browsermarkt.















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