Vor einiger Zeit gab die Billag und insbesondere ihre Art und Weise Gelder einzutreiben, zu reden. Es geht ihr nicht mehr darum, eine gerechtfertigte Dienstleistung zur verrechnen, sondern möglichst viel Geld einzukassieren. Sie verschickt Rechnungen an x-beliebige Adressaten, Firmen, Vereine usw. mit dem Hinweis, dass diese sich bei ihr anmelden müssen, egal ob Radio gehört oder TV geschaut wird.
Zusätzlich ist jeder Computer, jedes Autoradio, jedes Smartphone gebührenpflichtig, ausser man verhindere technisch, dass die Mitarbeiter Programme sehen und hören können oder erlasse eine schriftliche Weisung an jeden Mitarbeiter, dass es ihm verboten sei. - Wer von uns kann schon mitbestimmen, was die SRG aufs Netz stellt. Aber bezahlen sollen wir dafür. Dabei gibt es zahlreiche Firmen, die über Ihre Angebote Millionen – Milliarden verdienen, indem sie die zu bezahlenden Produkte auch entsprechend aufschalten. Ist unsere SRG dazu wirklich nicht in der Lage? Oder geht es hier ums Abzocken von Gebühren?
Zusätzlich hat der Nationalrat an der aktuellen Session seine Zustimmung zum Gebührenzwang für jeden Haushalt (egal ob die Programme genutzt werden oder nicht) gegeben! Kleine Betriebe sollen ausgenommen sein, von den Bedingungen weiss man jedoch noch nichts. Es bleibt nun nur zu hoffen, dass der Ständerat anders entscheidet. Es kann nicht sein, dass wir Schweizer Produkte unterstützen müssen, zu denen wir weder stehen noch sie wollen.
Rosy Schmid, Hildisrieden
Kantonsrätin FDP
















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